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Lesen lernen im Nationalsozialismus

Produkttyp Ausgabe

Taschenbuch

Beschreibung:


Das Lesenlernen im Nationalsozialismus wird aufgrund einer vordergründig stilisierten Fibel-Idylle des 'unschuldigen Kindes' gemeinhin in der Bedeutung für die 'völkische Erziehung' unterschätzt. Die Rekonstruktion des komplexen kontextuellen Bedingungszusammenhangs der Fibel-Gestaltung und -Produktion im 'Dritten Reich' zeigt, dass dem Lesenlernen eine wesentliche Funktion bei der ideologischen Formierung des 'deutschen Kindes' zukam. Diese folgte konzeptionell dem Prinzip der kindgemäßen Vermittlung einer fraglosen Anerkennung der 'Volksgemeinschaft' als positiv erlebbare Zugehörigkeitsordnung, verbunden mit der Vorbereitung und Anbahnung gewaltförmigen Handelns.

Über die Urheberinnen:


Kristin Straube-Heinze (Dr. phil.) forschte an der Universität Augsburg und der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd zu den Bereichen Wissenschaftsgeschichte der Erziehungswissenschaft, Erziehungs- und Bildungstheorie sowie Pädagogische Anthropologie.

Produktdetails:

  • Autor:in: Kristin Straube-Heinze
  • Erscheinungsdatum: 17.02.2025
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenumfang: 390 Seiten
  • ISBN: 9783837652550

GPSR Kontakt:


Verlagskontakt: transcript Verlag | Hermannstraße 26 33602 Bielefeld | DE | E-Mail: live@transcript-verlag.de
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Produkt Details
FormatTaschenbuch
SpracheDeutsch
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