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Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit

Produkttyp Ausgabe

Taschenbuch

Autor:innen:


Beschreibung:


Unter dem ungewissen Erwartungshorizont spätmoderner Gesellschaften treten verschiedene Vorstellungen kollektiver Identität in Konflikt. Jochen Kibel zeigt: Im Streit um das Neue Museum in Berlin und das Militärhistorische Museum in Dresden artikulierten sich unterschiedliche Kollektivierungsdiskurse, in denen die Vergangenheit nach den Anforderungen der Gegenwart umgeformt wurde. Der retrospektive Blick gewährt damit immer auch die prospektive Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit. Die dynamischen Verhältnisse der Gegenwart bringen schließlich eine Form reflexiver Identitätsbildung hervor, in der auch die Fähigkeit anhaltender Selbstkritik in der Vergangenheit *wiedergefunden* wird. Die Vorstellung einer wandlungsfähigen Identität gewährleistet dann ein Gleichbleiben im Strom der Zeit, durch beständige Kurskorrekturen.

Über die Urheberinnen:


Jochen Kibel (Dr. phil.), geb. 1988, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Planungs- und Architektursoziologie der Technischen Universität Berlin und Projektleiter im Sonderforschungsbereich 1265 'Refiguration von Räumen'. Dort untersucht er im Kontext eines wohnsoziologischen Projektes den Zusammenhang zwischen Wohnverhältnissen und Subjektivierung in Berlin und Nairobi. In seiner Doktorarbeit befasst er sich mit Identitätsdiskursen und ihrer Verräumlichung in Museumsarchitekturen.

Produktdetails:

  • Autor:in: Jochen Kibel
  • Erscheinungsdatum: 15.04.2025
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenumfang: 380 Seiten
  • ISBN: 9783837654295

GPSR Kontakt:


Verlagskontakt: transcript Verlag | Hermannstraße 26 33602 Bielefeld | DE | E-Mail: live@transcript-verlag.de
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Produkt Details
FormatTaschenbuch
SpracheDeutsch
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