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Größenwahn

Produkttyp Ausgabe

Taschenbuch
Zur Evolution biologischer Signale im sozialen Miteinander: ein Tuch aus 36 Fäden

Beschreibung:


Großsein ist großartig. Körpergröße ist ungeheuer wichtig. Wer groß ist, erscheint kompetent, verdient mehr Geld, nimmt bevorzugte Positionen in der Gesellschaft ein. Wer auf andere herabschauen kann, wirkt nicht nur auf seine Mitmenschen dominant, sondern ist zu allem Überfluss auch noch selbst von der eigenen Großartigkeit überzeugt. Diese und ähnliche Vorurteile bestehen nicht von ungefähr: sie haben evolutionsbiologische Hintergründe. Körpergröße ist ein Signal. Seine Regulation ist in der Wirbeltierreihe seit mindestens 400 Millionen Jahren konserviert - und weil dieses Signal auch von Menschen ganz selbstverständlich und strategisch genutzt wird, entzieht es sich fast vollständig unserer bewussten Wahrnehmung.
Zwei international renommierte Wissenschaftler, ein Pädiater und eine Humanbiologin, zeigen erstmals in allgemeinverständlicher Sprache auf welche Weise sich diese Signale auf Alltag und soziale Netzwerke auswirken, und wie sie unser politisches und wirtschaftliches Leben beeinflussen.

Über die Urheberinnen:


Michael Hermanussen ist Professor für Kinderheilkunde an der Universität Kiel. Er lebt in Altenhof bei Eckernförde und verfügt über mehr als 40 Jahre Berufserfahrung als Kinderarzt und Endokrinologe. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind Wachstum, Kindesentwicklung und Ernährung. Er untersuchte die Auswirkungen von Glutamat in der Nahrung auf die Appetitregulation und arbeitet derzeit an der Rolle von ernährungsbedingten, sozialen, wirtschaftlichen und emotionalen Faktoren auf das Wachstum von Kindern und Jugendlichen. Er publiziert in zahlreichen internationalen Fachzeitschriften. Er ist Gründer und Herausgeber der Zeitschrift "Human Biology and Public Health", Mitherausgeber des European Journal of Clinical Nutrition und Acta Paediatrica, Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Gesellschaften und Vizepräsident der European Anthropological Association.
Christiane Scheffler ist Privatdozentin für Humanbiologin an der Universität Potsdam mit mehr als 30-jähriger Berufserfahrung also Dozentin und Forscherin. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die phänotypische Plastizität des menschlichen Wachstums in Verbindung mit veränderten Umwelt- und Lebensbedingungen. Derzeit beschäftigt sie sich mit der sozialen Regulierung der Körpergröße, insbesondere im Hinblick auf Körpergrößentrends in den vergangenen Jahrzehnten in europäischen und außereuropäischen Ländern. Sie verfügt über eine umfangreiche Datenbank mit anthropometrischen Messungen von Kindern und Erwachsenen. Sie ist Gründerin und Herausgeberin der Zeitschrift "Human Biology and Public Health" und hat mehr als 100 wissenschaftliche Arbeiten und Buchkapitel veröffentlicht. Sie ist Mitglied in nationalen (DIN) und internationalen (CEN, ISO) Normungsgremien, Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Gesellschaften und Vizepräsidentin der European Anthropological Association.

Produktdetails:

  • Autor:in: Michael Hermanussen, Christiane Scheffler
  • Erscheinungsdatum: 22.11.2024
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 9783662695791

GPSR Kontakt:


Verlagskontakt: Springer Nature Customer Service Center GmbH | | | E-Mail: ProductSafety@springernature.com
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Produkt Details
FormatTaschenbuch
SpracheDeutsch
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