Obwohl in Frankreich geboren, werden Lili (11), Robert (10) und André (3) - Kinder ungarisch-jüdischer Eltern - durch die antisemitischen Gesetze des Vichy-Regimes staatenlos. Im Oktober 1943 wird die Familie in Roubaix verhaftet. Es folgen Stationen in Lille und Brüssel sowie die Internierung in die Dossin-Kaserne; schließlich wird die Familie in die Konzentrationslager Ravensbrück und Bergen-Belsen deportiert.Dieser akribisch recherchierte Zeitzeugin-Bericht erzählt die wahre Geschichte einer Mutter und ihrer drei Kinder - ein erschütterndes Dokument über Überlebensstrategien, Verlust und die Bestialität des Nationalsozialismus. Bis heute, im hohen Alter von 94 Jahren, setzt sich Lili Keller-Rosenberg unermüdlich für das Erinnern ein.Ein kraftvolles, erschütterndes Werk über die Todesmaschinerie der Nazis.
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