Die Transformationsgeschichte Europas lässt sich nicht ausschließlich von den großen Brüchen der politischen Geschichte herschreiben. Komplementär dazu - doch bislang wenig berücksichtigt - ist auch 'Europa' eine historisch variable Reflexionskategorie literarischer Kommunikations- und Aushandlungsprozesse. Die Beiträge des Bandes zeigen, dass Wahrnehmung, Denken und Darstellungsweisen von interkulturellen Transfers über die Binnen- und Außengrenzen Europas hinweg geprägt waren, und untersuchen u.a. die Relevanz von interkulturellen Ähnlichkeitsrelationen für Transformationen Europas.
Seitenumfang: 398 Seiten
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