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Gesellschaft als imaginäre Institution - Entwurf einer politischen Philosophie

Verfügbare Ausgaben

Taschenbuch

Autor:in: Cornelius Castoriadis
Erscheinungsdatum: 25.03.1990
612 Seiten
Sprache: Deutsch
Artikelnummer: 9783518284674
Die Schwierigkeiten, die sich dem revolutionären Entwurf einer Aufhebung der Entfremdung entgegenstellen, liegen Castoriadis zufolge darin, daß das abendländische Denken die Seinsweise des Gesellschaftlich-Geschichtlichen verkennt und verkennen muß. Das philosophische und wissenschaftliche Denken beruht auf einer Onto-Logik, die das Neue, Schöpferische radikal ausschließt. Anhand einer Lektüre von Platons Timaios zeigt Castoriadis, wie die Philosophie die logisch-ontologischen Fundamente dafür gelegt hat, daß das geschichtliche Anderswerden durch die Institution einer metrischen,
•veräumlichten
• Zeit auf die bloße Wiederholung des schon Vorhandenen reduziert werden konnte. Castoriadis zeigt im einzelnen, welche Operationen (nicht im Sinne einer transzendentalen Konstitution, sondern einer gesellschaftlich-geschichtlichen Institution) immer schon vollzogen sein müssen, damit die Welt als Ensemble identischer Elemente, die sich beliebig zu Mengen vereinigen und in Teilmengen zerlegen lassen, vorgestellt werden kann.
Verlagskontakt: Suhrkamp Verlag GmbH | Torstr. 44 10119 Berlin | DE | E-Mail: info@suhrkamp.de
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Produktspezifikation
AttributbezeichnungAttributwert
Produkt Details
FormatTaschenbuch
SpracheDeutsch
Geografischer BezugFrankreich
Epochen20. Jahrhundert (ca. 1900 bis ca. 1999)
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