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Die STAGMA im 'Dritten Reich' - Instrumentalisierung des musikalischen Urheberrechts im europäischen Kontext

Verfügbare Ausgaben

Taschenbuch

Autor:in: Malte Zill
Erscheinungsdatum: 24.11.2025
468 Seiten
Sprache: Deutsch
Artikelnummer: 9783818800932
Die urheberrechtliche Verwertungsgesellschaft STAGMA (Staatlich genehmigte Gesellschaft zur Verwertung musikalischer Aufführungsrechte) - heute bekannt als GEMA - wurde im September 1933 gegründet und vollständig in die Kulturbürokratie des NS-Staates eingegliedert. Die STAGMA spielte eine Schlüsselrolle bei der Instrumentalisierung des Urheberrechts durch die NS-Diktatur im In- und Ausland. Das Regime nutzte die Institution, um das musikalische Urheberrecht für seine finanziellen, ideologischen und außenpolitischen Ziele zu instrumentalisieren. Diese 'Gleichschaltung' hatte weitreichende Folgen für jüdische Komponisten, Textdichter und Verlage, sowohl für die in Deutschland verbliebenen als auch für die emigrierten Kunstschaffenden.

Diese Studie beleuchtet die komplexen Zusammenhänge zwischen der Institution, ihren Mitgliedern und dem politisch-ideologischen Kontext und ordnet diese in die internationale Geschichte des Urheberrechts ein.

Ausgezeichnet mit dem Kulturpreis Bayern 2024
Verlagskontakt: Waxmann Verlag GmbH | Steinfurter Straße 555 Münster | DE | E-Mail: info@waxmann.com
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Produktspezifikation
AttributbezeichnungAttributwert
Produkt Details
FormatTaschenbuch
SpracheDeutsch
Geografischer BezugDeutschland
EpochenPeriode des Nationalsozialismus (1933 bis 1945)
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