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Das neue Unbehagen an der Erinnerungskultur

Produkttyp Ausgabe

Taschenbuch

Autor:innen:

Eine Intervention

Beschreibung:


Im Ausland gilt die deutsche Erinnerungskultur als Erfolgsgeschichte und Vorbild. Im Inland dagegen ist sie schon immer Gegenstand von Unbehagen und Kritik gewesen. Da sie selbstkritisch ist, gehören solche Gegenstimmen unbedingt dazu – sie verhindern Fixierungen und halten die Erinnerungskultur lebendig. Inzwischen hat sich das Spektrum der Kritik allerdings noch einmal deutlich erweitert. Vom rechten politischen Rand aus werden die Grundlagen unserer Erinnerungskultur mittlerweile radikal in Frage gestellt.
Aleida Assmann geht in ihrem Buch, das nun in aktualisierter Neuauflage vorliegt, auf die kritischen Stimmen der jüngsten Zeit ein. Sie zeigt, was kontrovers ist, wo es Veränderungsbedarf gibt und welche Grundsätze in Zeiten eines neuen Nationalismus unbedingt zu verteidigen sind. Damit zeigt sie zugleich, dass unsere Erinnerungskultur ein nationales Projekt ist, das auf historische Veränderungen und immer neue Herausforderungen reagiert.

Über die Urheberinnen:


Aleida Assmann ist Professorin em. für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem A. H.-Heineken-Preis für Geschichte (2014), dem Balzan Preis (mit Jan Assmann, 2017) und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (mit Jan Assmann, 2018).

Produktdetails:

  • Autor:in: Aleida Assmann
  • Erscheinungsdatum: 17.02.2020
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenumfang: 263 Seiten
  • ISBN: 9783406748943

GPSR Kontakt:


Verlagskontakt: Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG | Wilhelmstraße 9 80801 München | DE | E-Mail: produktsicherheit@beck.de
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Produktspezifikation
AttributbezeichnungAttributwert
Produkt Details
FormatTaschenbuch
SpracheDeutsch
Geografischer BezugDeutschland
EpochenErste Hälfte 20. Jahrhundert (ca. 1900 bis ca. 1950)
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